Sprache der Branchenkommunikation: konkret bleiben, ohne Fachjargon zu stapeln

Sprache der Branchenkommunikation: konkret bleiben, ohne Fachjargon zu stapeln

Branchenkommunikation scheitert selten an fehlenden Themen — häufiger an Formulierungen, die weder Fachleute noch Marketingleitungen wirklich brauchen.

Was hilft

  • Gegenstände statt Abstrakta: „Wartungsfenster in der dritten Schicht“ statt „ganzheitliche Prozessoptimierung“.
  • Akteure nennen: Wer entscheidet, wer liest, wer freigibt?
  • Belege andeuten: Eine Zahl, ein Normverweis, ein Verbandsbeschluss — sofern öffentlich und geprüft.

Was wir in Audits streichen

Sätze, die in jeder Branche stehen könnten. Versprechen ohne Zeitraum. Vergleiche ohne Bezugspunkt. Und Anglizismen, die im deutschen Fachkontext keine zusätzliche Präzision bringen.

Gute Branchenkommunikation klingt nach dem Feld, aus dem sie kommt — nicht nach einer beliebigen Broschüre.